Es gibt ein gutes Argument gegen uns, und wir wollen es nicht kleinreden: Software, deren Preis man nicht nachlesen kann, wirkt wie ein Projekt. Wer „Was kostet ein CRM?“ sucht, findet bei vielen Anbietern eine Tabelle mit drei Paketen, einem Preis pro Nutzer und Monat und einem Knopf zum Testen. Bei uns findet er keine Preisliste.
Das ist eine bewusste Entscheidung, und sie hat ihren Preis: Manche Besucher gehen, bevor sie wissen, was wir kosten. Dieser Artikel erklärt, warum wir trotzdem dabei bleiben und was wir stattdessen tun, damit „keine Preisliste“ nicht „kein Preis“ heißt.
Was eine Preisliste zeigt und was nicht
Eine Preisliste ist ehrlich in dem, was sie zeigt: die Lizenz. Was eine Einführung insgesamt kostet, zeigt sie nicht. Bei einem neuen CRM kommen Posten hinzu, die in keiner Tabelle stehen, weil sie vom Unternehmen abhängen: die Migration der Daten aus den bisherigen Systemen, die Anpassung an die eigenen Abläufe, die Schulung des Teams, oft ein Dienstleister, der all das begleitet. Danach kommt die Zeit, in der Daten an zwei Orten gepflegt werden.
Das ist kein Vorwurf an Anbieter mit Preisliste. Für ein System, das alle Kunden auf dieselbe Weise nutzen, ist der Lizenzpreis die richtige Angabe. Die Kosten, die danach entstehen, liegen beim Kunden und seinem Projekt, und dort stehen sie dann auch.
Warum eine Preisliste bei uns nicht funktionieren würde
Bei einer Schicht, die auf Ihren Bestandssystemen aufsetzt, verteilen sich die Kosten anders. Eine Migration gibt es nicht, eine Schulung auf eine neue Oberfläche ebenfalls nicht. Den Grund dafür haben wir in „Schicht statt Umzug“ beschrieben.
Was bleibt, sind zwei Teile. Der laufende Betrieb ist planbar und richtet sich nach den Modulen, die Sie nutzen, und der Zahl der Nutzer. Der Teil, der sich von Unternehmen zu Unternehmen unterscheidet, ist die einmalige Einrichtung. Sie hängt nicht davon ab, wie groß Sie sind, sondern davon, aus welchen Systemen die Daten kommen, die Ihre Module brauchen.
Liegen Kundenstamm und Aufträge in einer Warenwirtschaft, ist das etwas anderes, als wenn Aufträge zusätzlich aus einem Onlineshop kommen und die Kontakte aus einem bestehenden CRM. Eine Preisliste müsste diesen Unterschied ignorieren. Dann hätte sie zwei Möglichkeiten: den aufwendigen Fall einpreisen, dann zahlen die meisten zu viel. Oder den einfachen Fall, dann folgt für viele die Nachforderung. Beides wollen wir nicht.

Was wir stattdessen tun
„Keine Preisliste“ darf nicht heißen „Preis erst nach drei Gesprächen“. Deshalb gibt es drei feste Punkte:
- Ein Richtpreis in wenigen Minuten. Der Solution Navigator fragt Ihre Systeme, Ihre Nutzerzahl und Ihre Ziele ab und nennt passende Module mit einer Preisindikation für Einrichtung und Betrieb, ohne dass Sie Kontaktdaten hinterlassen müssen. Er ist der Ort, an dem wir Preise im Zusammenhang mit Ihrer Situation zeigen.
- Ein Festpreis vor dem Auftrag. Nach der kostenfreien Machbarkeitsprüfung und dem Aktivierungs-Check bekommen Sie innerhalb von fünf Tagen ein Festpreis-Angebot für die Einrichtung. Kein Stundenkontingent, keine Schätzung mit Puffer. Der Aktivierungs-Check selbst hat einen Festpreis und wird bei Auftrag voll angerechnet.
- Ein planbarer Betrieb. Monatliche Kosten für die Module, bei automatisierter Kundenkommunikation zusätzlich der Versand pro Nachricht. Was darüber hinausgeht, etwa ein weiteres System, bekommen Sie vorher angeboten.
Was für alle gleich ist, schreiben wir offen hin: Was die Machbarkeitsprüfung und der Aktivierungs-Check kosten und ab welchem Betrag der Betrieb beginnt, steht in unseren häufigen Fragen. Feste Einstiegspunkte ja, eine Tabelle, aus der Sie Ihren Gesamtpreis ablesen sollen, nein.
Ein Szenario: gleiche Module, unterschiedliche Einrichtung
Szenario, kein Kundenfall: Zwei Großhändler mit je rund 15 Personen im Vertrieb wollen dieselben drei Module: den ContactNotifier für Lieferstatus-Nachrichten, SleepAlarm für still werdende Bestandskunden und das Dashboard für die Montagsrunde. Bei Händler A liegen Kundenstamm, Aufträge und Umsätze in einer Warenwirtschaft mit dokumentierter Schnittstelle. Bei Händler B kommt ein Teil der Aufträge aus einem Onlineshop, und die Ansprechpartner werden in einem CRM gepflegt, das der Vertrieb vor zwei Jahren eingeführt hat.
Der Betrieb kostet beide nahezu dasselbe: dieselben Module, eine ähnliche Nutzerzahl. Die Einrichtung nicht. Händler B braucht für dieselben Module Daten aus drei Systemen statt aus einem, also mehr Anbindungen. In einer Preisliste stünde für beide derselbe Betrag, und einer von beiden hätte danach eine Überraschung erlebt.
Im Solution Navigator sieht Händler B den Unterschied als Richtpreis, bevor er mit jemandem gesprochen hat. Im Festpreis-Angebot steht er verbindlich.
Was diese Entscheidung kostet
Ohne Preisliste tauchen wir in Vergleichen, die nach Preis pro Nutzer sortieren, nicht so auf, wie wir es könnten. Und wer eine schnelle Zahl erwartet, muss einen Schritt mehr gehen: drei Minuten im Navigator statt eines Blicks auf eine Tabelle.
Wir halten das für den ehrlicheren Tausch. Lieber ein Richtpreis, der zu Ihren Systemen passt, als eine Zahl, die für fast niemanden genau stimmt. Dass dieser Unterschied zwischen Produkt und Projekt nicht am Preisschild hängt, sondern am Festpreis, haben wir in „Woran Sie erkennen, ob Sie Software oder ein Projekt kaufen“ ausgeführt.
Der einfachste erste Schritt
Den Richtpreis für Ihre Systemlandschaft nennt Ihnen der Solution Navigator in wenigen Minuten, ohne Kontaktdaten.
Wer gleich klären möchte, ob sich die eigenen Systeme anbinden lassen: Die kostenfreie Machbarkeitsprüfung beantwortet das in 45 Minuten mit einem klaren Go oder No-Go. Wie es danach weitergeht, steht unter So starten Sie.
Häufige Fragen
Wie verbindlich ist der Richtpreis aus dem Solution Navigator?
Er ist eine unverbindliche Indikation auf Basis Ihrer Angaben zu Systemen, Modulen und Nutzerzahl. Verbindlich wird der Preis mit dem Festpreis-Angebot, das nach dem Aktivierungs-Check entsteht, dann auf Basis Ihrer tatsächlichen Daten statt Ihrer Auskunft. Weichen beide voneinander ab, liegt das meist an Systemen oder Datenbereichen, die erst im Check sichtbar werden.
Warum richtet sich die Einrichtung nach den Systemen und nicht nach der Nutzerzahl?
Weil der Aufwand dort entsteht. Jede Anbindung an ein Bestandssystem muss eingerichtet, getestet und dokumentiert werden, unabhängig davon, ob später fünf oder fünfzig Personen mit den Ergebnissen arbeiten. Die Nutzerzahl wirkt sich auf den laufenden Betrieb aus, die Zahl der Anbindungen auf die einmalige Einrichtung.
Kommen nach dem Festpreis-Angebot weitere Kosten hinzu?
Für den vereinbarten Umfang nicht. Laufend fallen die monatlichen Betriebskosten an, bei automatisierter Kundenkommunikation zusätzlich der Versand pro Nachricht. Wünschen Sie später ein weiteres System oder Modul, erhalten Sie dafür vorher ein eigenes Angebot. Nachträglich abgerechnet wird nichts, was nicht vereinbart war.
Warum kostet der Aktivierungs-Check etwas, wenn die Machbarkeitsprüfung kostenlos ist?
Weil er Arbeit an Ihren Daten ist und kein Gespräch. Der Check analysiert ein Bestandssystem lesend und liefert einen Report zu Dubletten, stillen Kunden und verlorenem Umsatz, den Sie behalten, auch wenn Sie nicht beauftragen. Kommt es zum Auftrag, wird der Festpreis des Checks voll auf die Einrichtung angerechnet.
Muss ich für einen Richtpreis Kontaktdaten angeben?
Nein. Der Solution Navigator zeigt Modulvorschlag und Preisindikation, ohne dass Sie Name oder E-Mail-Adresse hinterlassen. Angaben zu Ihrer Person sind freiwillig und nur nötig, wenn wir Sie zu Ihrem Projektvorschlag kontaktieren sollen. Die Auswertung bleibt unverbindlich.
Die Bytefyord CRM Suite besteht aus dreizehn Modulen. Alle setzen auf Ihren Bestandssystemen auf, keines verlangt eine Migration, keines bringt eine neue Oberfläche mit. Die Suite im Überblick → · Oder in wenigen Minuten Ihren Richtpreis ermitteln: Solution Navigator →