Parkplatz vor dem Kunden, zehn vor zehn. Der Termin steht seit zwei Wochen im Kalender, vorbereitet ist er nicht. Auf dem Smartphone geht es jetzt schnell: im ERP nachsehen, was zuletzt bestellt wurde, im Postfach nach der letzten Mail suchen, und war da nicht eine Reklamation im Frühjahr? Wie hieß noch der neue Einkäufer?
Um zehn steht man im Besprechungsraum und weiß ungefähr die Hälfte. Die andere Hälfte erfährt man im Gespräch, manchmal vom Kunden selbst: „Das hatte ich Ihrem Kollegen doch schon im März gesagt.“
Warum die Vorbereitung nicht am Wissen scheitert
Das Unangenehme an dieser Szene: Das Wissen war da. Die Bestellungen stehen im ERP, die Reklamation in der Branchensoftware, die Notiz zum Einkäufer im CRM oder auf einem Zettel des Kollegen. Es fehlte nur die Zeit, es zusammenzutragen.
Jedes dieser Systeme zeigt seinen Ausschnitt gut. Keines zeigt den Kunden als Ganzes, weil keines dafür gebaut ist. Wer sich gründlich vorbereiten will, öffnet drei Programme und sucht in jedem nach demselben Namen. Das dauert eine halbe Stunde, die vor einem Routinetermin selten jemand hat.
Ein neues CRM, in dem endlich alles steht, verspricht Abhilfe. In der Praxis stehen die Aufträge danach weiter im ERP und die Reklamationen in der Branchensoftware. Das CRM ist nur ein viertes Fenster.
Ein Überblick aus Ihren Systemen, ergänzt um die Branche
Das LastMinuteExposé der Bytefyord CRM Suite fasst kurz vor dem Termin zusammen, was Ihre angebundenen Systeme über einen Kunden und seinen Ansprechpartner wissen. Sie rufen es über Cleo ab, beispielsweise in Teams auf dem Smartphone: „Exposé für Firma Brandt, Termin mit Herrn Krüger“. Kurz darauf steht der Überblick im Chat.
Darin steht, was für das Gespräch zählt und was in Ihren Systemen vorhanden ist: Stammdaten und Ansprechpartner, die letzten Aufträge und Umsätze, offene Angebote und Vorgänge, der jüngste Kontakt und die Notizen dazu. Je mehr Systeme angebunden sind, desto vollständiger wird das Bild. Notizen aus Gesprächen kommen zum Beispiel über NoteSync dazu, Daten aus einem zweiten System über SystemSync.
Dazu kommt ein kurzer Blick auf die Branche des Kunden: aktuelle Entwicklungen, die im Gespräch eine Rolle spielen können. Diesen Teil trägt ein Sprachmodell zusammen. So beginnt das Gespräch nicht nur mit Ihrer gemeinsamen Geschichte, sondern auch mit der Lage, in der Ihr Kunde gerade steckt.
Das Exposé ersetzt keine Recherche im Einzelfall. Es ist der Überblick, den ein gründlicher Kollege in einer halben Stunde zusammentragen würde, in der Zeit, die man auf dem Parkplatz tatsächlich hat.
Auch beim Exposé gilt, was bei der Anbindung festgelegt wurde: Wer über Cleo welche Daten sehen darf, bestimmen die Berechtigungen je System. Ein Außendienstler sieht im Exposé nicht mehr, als er im Bestandssystem sehen dürfte.
Ein Szenario: Außendienst im Großhandel
Szenario, kein Kundenfall: Ein Außendienstmitarbeiter im technischen Großhandel besucht an einem Tag vier Kunden. Die Aufträge laufen über das ERP, Reklamationen über eine Branchenlösung, Notizen schreibt das Team bisher in Outlook.
Vor dem dritten Termin fragt er im Auto Cleo in Teams nach dem Exposé für die Firma Brandt. Er sieht: Umsatz im laufenden Jahr unter Vorjahr, letzte größere Bestellung vor elf Wochen, eine offene Reklamation zu einer Pumpenlieferung, seit vier Wochen ein offenes Angebot über Ersatzteile. Dazu zwei Sätze zur aktuellen Lage in Brandts Branche und die Notiz der Kollegin aus dem Innendienst, dass Herr Krüger neu im Einkauf ist und Wert auf kurze Lieferzeiten legt.
Im Gespräch spricht er die Reklamation von sich aus an, bevor Herr Krüger es tut, und fragt nach dem offenen Angebot. Vorbereitet hat er sich drei Minuten lang, auf dem Parkplatz.
Dass der Umsatz zurückgeht, hätte im Idealfall schon vorher jemand bemerkt. Dafür gibt es SleepAlarm, das jeden Kunden an seinem eigenen Bestellrhythmus misst.
Was das LastMinuteExposé nicht löst
Die Branchentrends sind ein Gesprächseinstieg, keine geprüfte Marktanalyse. Ein Sprachmodell fasst sie zusammen, und wie bei jeder KI-Zusammenfassung lohnt ein kritischer Blick, bevor man eine Zahl daraus im Gespräch zitiert.
Und das Exposé kann nur zeigen, was erfasst ist. Wird die Reklamation nur am Telefon besprochen und nirgends notiert, fehlt sie auch im Überblick. Das Modul macht vorhandenes Wissen schnell verfügbar, es ersetzt nicht die Gewohnheit, Wichtiges festzuhalten.
Und es nimmt niemandem das Gespräch ab. Was man mit dem Wissen anfängt, ob man die Reklamation zuerst anspricht oder das Angebot, bleibt die Entscheidung des Menschen, der den Kunden kennt.
Der einfachste erste Schritt
Welche Ihrer Systeme sich anbinden lassen und was damit im Exposé stehen kann, klären wir in der kostenfreien Machbarkeitsprüfung: 45 Minuten, ein klares Go oder No-Go, bevor irgendetwas beauftragt ist. Den ganzen Ablauf finden Sie unter So starten Sie.
Wer vorher wissen möchte, welche Module zu seiner Systemlandschaft passen: Der Solution Navigator fragt das in wenigen Minuten ab und nennt einen Richtpreis, ohne dass Sie Kontaktdaten hinterlassen müssen.
Häufige Fragen
Welche Informationen stehen im LastMinuteExposé?
Das, was Ihre angebundenen Systeme über den Kunden und seinen Ansprechpartner wissen: Stammdaten, letzte Aufträge und Umsätze, offene Angebote und Vorgänge, der jüngste Kontakt und die Notizen dazu. Ergänzt wird das um aktuelle Branchentrends, die ein Sprachmodell zusammenträgt. Je mehr Systeme angebunden sind, desto vollständiger ist der Überblick.
Wer darf welches LastMinuteExposé sehen?
Jeder sieht im Exposé nur, was er auch im Bestandssystem sehen dürfte. Die Berechtigungen werden bei der Anbindung je System festgelegt und gelten für Cleo und damit auch für das Exposé. Ein Außendienstler bekommt also keinen Einblick in Umsätze oder Vorgänge, die ihm im ERP verborgen bleiben. Welche Rollen was sehen, klären wir vor dem Start.
Wie ruft man das LastMinuteExposé ab?
Über Cleo, das Chat-Modul der Suite, beispielsweise in Teams, am Rechner oder auf dem Smartphone. Sie nennen den Kunden und bei Bedarf den Ansprechpartner, und der Überblick erscheint im Chat. Eine eigene Oberfläche gibt es nicht. Das passt zu dem Moment, für den das Exposé gedacht ist: kurz vor dem Termin, oft unterwegs.
Was unterscheidet das Exposé von einer einzelnen Frage an Cleo?
Eine Frage an Cleo beantwortet genau diese Frage, etwa nach dem letzten Auftrag. Das LastMinuteExposé stellt alle Informationen zusammen, die vor einem Gespräch zählen, in einer festen, gut lesbaren Reihenfolge. Sie müssen also nicht wissen, wonach Sie fragen sollten, und bekommen trotzdem den ganzen Überblick in einer Nachricht.
Wie bereitet man ein Kundengespräch im B2B gut vor?
Mit drei Fragen: Was ist seit dem letzten Kontakt passiert, was ist offen, und was will ich in diesem Gespräch erreichen? Die ersten beiden beantworten Ihre Systeme, wenn man die Informationen zusammenbringt, etwa Aufträge, Angebote, Reklamationen und Notizen, dazu ein Blick auf die Lage der Branche. Die dritte Frage beantwortet nur der Mensch, der das Gespräch führt.
Die Bytefyord CRM Suite besteht aus dreizehn Modulen. Alle setzen auf Ihren Bestandssystemen auf, keines verlangt eine Migration, keines bringt eine neue Oberfläche mit. Die Suite im Überblick → · Oder in wenigen Minuten selbst herausfinden, welche Module zu Ihren Systemen passen: Solution Navigator →